Honigbienen - Kinder helfen Bienen
Lutschfinger

Honigbienen

…Maja und Co - wer macht hier was

KöniginUnsere Königin ist einzigartig im Stock. Sie schlüpft schon nach 16 Tagen, bekommt immer Gelée Royal zu essen – ihr wisst schon der leckere Saft den alle anderen nur kurz bekommen. Sie verlässt den Stock nur einmal als Jungkönigin und wird danach im Stock ständig von Arbeiterinnen umsorgt.

Na ja, dafür ist die Königin aber auch für den Fort­bestand des Bienenvolkes ver­antwortlich. Sie legt bis zu 1500 Eier pro Tag – das entspricht dem Mehrfachen ihres Körpergewichts – und das vom Frühjahr bis in den Spätsommer. Ihre Lebensdauer beträgt etwa vier bis sechs Jahre.

ArbeiterinnenDie meisten von uns (∼99%) sind Arbeiterinnen und so ziemlich für alles, was im Stock zu tun ist, verantwortlich und zuständig.

Wir schlüpfen 21 Tage nach der Eiablage aus den befruchteten Eiern und bekommen, solange wir Larven sind, auch Gelée Royale. Nach dem 4. Tag gibt es dann Honig und Pollen.

In den vier bis sechs Wochen unseres Lebens haben wir ganz verschiedene Aufgaben: Erst versorgen wir den Nachwuchs, die Drohnen und die Königin. Später bauen wir am Stock, bessern aus, be­kämpfen Eindringlinge, sammeln Nektar und Pollen und sorgen für ein gleichmäßiges Klima im Stock.

Dafür sind wir bestens gerüstet: Mit der Futtersaftdrüse und Oberkieferdrüse erzeugen wir Futter­saft für die Larven. Mit speziellen Drüsen die an den hinteren Bauchschuppen sind produzieren wir Wachs­plättchen, die wir zum Wabenbau brauchen. Unsere Hinterbeine haben lauter kleine Härchen, an denen die Pollen hängen bleiben und so fast mühelos in den Stock gelangen. Und für den Transport von Nektar, aus dem wir dann im Stock leckeren Honig machen, haben wir eine sog. Honigblase.

DrohnenDie männlichen Bienen bei uns heißen Drohnen. Sie schlüpfen nach 24 Tagen aus unbefruchteten Eiern. Ihr Geruchssinn ist ganz besonders gut ausgeprägt, damit sie die ausgeflogenen Jung­königinnen leicht finden und erkennen. Sie putzen nicht, sie sammeln nicht – alles in allem haben sie keine besonderen Aufgaben im Stock.

Ihr grosser Auftritt kommt gegen Ende des Frühlings. Während der Schwarmzeit fliegen sie täglich los, sammeln sich an Drohnensammelplätzen und versuchen dort ihre wichtigste Aufgabe zu erfüllen: Die Befruchtung der ankommenden Jungköniginnen. Diejenigen, die es geschafft haben, sterben anschließend, weil der Geschlechtsapparat in ihr stecken bleibt.

Wenn die Schwarmzeit zu Ende geht, werden die Drohnen nicht mehr länger von den Arbeiterinnen versorgt und sogar getötet. Gegen diese 'Drohnenschlacht' können sich nicht wehren, da sie keinen Stachel besitzen.